Familiengeschichten: Erfahrungen und Verarbeitung von Exil und Verfolgung im Leben der T ochter
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Sinopse
[Band 1] Welche Bedeutung haben die Erfahrungen von Verfolgung und Exil erlangt, die an Töchter, Nichten und Enkelinnen weitergegeben wurden? Hat dieses "Erbe" die jeweilige Biographie belastet oder auch bereichert? Inwieweit wurde es zum Ausgangspunkt kuenstlerischer Auseinandersetzung in Romanen, Autobiographien, Objektkunst und Filmen? In den Beiträgen wird deutlich, wie die "Familiengeschichte(n)" in den nachfolgenden Generationen in einer lebenslangen Disposition zu bestimmten Thematiken ihren Ausdruck fand(en). Der Band dokumentiert zudem die Arbeit der AG "Frauen im Exil" in der Gesellschaft für Exilforschung seit 1991. [Band 2] "Das Politische wird persönlich"--Unter diesem Motto widmet sich dieser Band der Frage, wie die Verhältnisse der NS-Zeit in die familiären Beziehungen hineinwirken und selbst die Nachgeborenen von den Folgen der rassistisch oder politisch bedingten Ausgrenzung betroffen sind: Die Beiträge geben Einblicke in Lebensgeschichten der Töchtergenerationen, vor allem deren Auseinandersetzung mit der Mutter oder den Eltern. Als Panorama ganz unterschiedlicher persönlicher Erfahrungen und Lebensgeschichten, als Nebeneinander von historischen Quellen und fiktionalen Texten sowie Reflexion über theoretische und methodische Ansätze findet die Aufarbeitung der "Familiengeschichte(n)" hier ihre Fortsetzung. Mit Beiträgen über die Familien von Erika Mann, Ruth Klüger, Hilde Domin, Ilse Blumenthal-Weiss, Judith Kerr, Hanna Papanek, Thea Sternheim, Laura Gallati, Elisabeth Langgässer, Ruth und Max Seydewitz. In Zusammenarbeit mit der AG : rauen im Exil9 in der Gesellschaft für Exilforschung e. V.
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