Estante

Phänomen Kunst

Herbert W. Franke · 1979

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Sinopse

Aus den beschriebenen Überlegungen lässt sich eine Erkenntnis über den gesellschaftlichen Nutzen der Kunst ableiten: Gelingende Wahrnehmungsprozesse haben in den heutigen Zivilisationen nicht mehr die Bedeutung als Mittel des Überlebens wie einst beim Menschen in freier Wildbahn. Trotzdem gerät auch der Angehörige moderner Lebensgemeinschaften oft in Situationen, zu deren Bewältigung er die Fähigkeiten des Wahrnehmens von Zusammenhängen benötigt. Die Rezeption von Kunstwerken, die psychologisch nichts anderes als einen Lernprozess darstellt, trägt einiges dazu bei, dass diese Wahrnehmungsfähigkeiten dem Menschen auch in Zukunft erhalten bleiben.

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