Estante

Interregna im mittelalterlichen Europa

Norbert Kersken

4,0

média de 21 mil notas

leram
21 mil
lendo agora
1,7 mil
querem ler
13 mil

Sinopse

Der Begriff „Interregnum“ wird in der deutschsprachigen Mediävistik fast ausschließlich auf die Jahre zwischen dem Tod Kaiser Friedrichs II. (1250) und der Wahl Rudolfs von Habsburg zum römisch-deutschen König (1273) bezogen. In den Beiträgen dieses Bandes wird der Versuch unternommen, den Begriff kritisch auf seine Tragfähigkeit zu überprüfen und dabei der Untersuchung von Fallbeispielen aus dem römisch-deutschen Reich vergleichbare Konstellationen aus West- und Ostmitteleuropa gegenüberzustellen. Die Beiträge widmen sich deshalb ausgewählten Konflikten um Herrscher- und Dynastiewechsel während des 12. bis 15. Jahrhunderts im Reich (Österreich, Böhmen und Brandenburg) sowie in Ungarn, Polen, Pommerellen und Frankreich. Darüber hinaus lenken zwei Beiträge den Blick auf die Problematik kirchlicher Sedisvakanzen. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den hier diskutierten Beispielen eröffnen den Blick auf eine Typologie prekärer Herrschaft, in die sich das Interregnum, der Thronstreit, die weltliche Herrschaftsvakanz und die kirchliche Sedisvakanz verorten lassen. Die europäisch ausgreifende Perspektive verspricht darüber hinaus neue Einblicke in die verschiedenen Einzelfälle.

Só você vê

Sua leitura

Sem spoiler: cada um vê até onde leu

Discussões

Reviews populares

Ninguém escreveu sobre este livro ainda

Registre sua leitura e seja a primeira review.