Die Welt von oben
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Sinopse
Das Fliegen hat die Menschen aller Epochen beschäftigt. Lange hatten Künstler und Techniker nur davon träumen können, sich die Flugtechnik der Vögel anzueignen und das göttliche Gefühl zu genießen, die Welt von oben zu betrachten. Im 19. Jahrhundert intensivieren sich die künstlerischen Flugdarstellungen, etwa bei Francisco de Goya, Honoré Daumier, Hans Thoma, Max Klinger und Georg Kolbe. Arnold Böcklin - eigentlich Maler - wagte Flugexperimente auf selbstkonstruierten Tragflächen. Der endgültige Durchbruch vom Traum zur technischen Realität des freien Flugs durch die Lüfte gelang Otto Lilienthal zu Beginn der 1890er Jahre. Was den Gedankenflug der Künstler durch die Jahrhunderte beflügelt hatte, wurde nun zur revolutionären Techniktatsache: Zeit und Raum standen nicht mehr fest, mit dem Flugzeug relativierte sich alles. Zu den Flugpionieren zählten auch selbstbewusste Frauen wie Melli Beese. Mit Beiträgen von Natascha Adamowsky, Johannes Bilstein, Bernd Künzig, Philipp Kuhn, Bernd Lukasch, Matthias Winzen, Evelyn Zegenhagen.
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