Die jüdischen Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien 1848-1948
3,8
média de 3 mil notas
- leram
- 3 mil
- lendo agora
- 189
- querem ler
- 3,2 mil
Sinopse
Die Akademie der bildenden Künste Wien nahm in der Zeit von 1848 bis 1948 eine große Zahl an jüdischen Studierenden auf, deren genaue Größe bislang unbekannt geblieben war. Erstmals konnte diese erhoben werden und ergab an die 500 Studierende jüdischer Konfession oder aus einem jüdischen Elternhaus stammend. Einige Künstler waren bekannt, viele hingegen nicht. Frauen wurden erst ab 1920 zu Künstlerinnen ausgebildet und sind daher fast völlig unbekannt. Ab 1938 wurden jüdische Studierende ausgegrenzt und viele angehende Künstlerinnen und Künstler mussten sehr rasch die Akademie ohne ihre Ausbildung beendet zu haben verlassen. Jene jüdischen Studierenden, die vor dem 1. Weltkrieg ihr Studium an der Akademie abschließen konnten, machten hervorragende Karrieren wie Carl König, Wilhelm Stiassny, Max Fleischer oder Jakob Gartner. Diejenigen Studierenden, welche die Akademie während oder nach dem 1. Weltkrieg beendeten, verließen Wien in Richtung Frankreich wie Walter Bondy, Emil Krauss oder Joseph Floch, um dort zu künstlerischer Entwicklung und einem auf die Kunst ausgerichteten Leben zu finden. Jedoch bereits diese Generation der Absolventen wurde in die Emigration oder in den Tod getrieben. Jene Frauen, die ab 1920 aufgenommen worden waren, erlitten dasselbe Schicksal von Flucht, Deportation und Ermordung wie zum Beispiel Marya Lilien oder Susanne Bánki. l zu viele unbekannte Komponenten gibt, aber es kann Spuren vergangenen Lernens, Lehrens und ausgelöschter künstlerischer Existenz sichtbar machen.
Só você vê
Sua leitura
Sem spoiler: cada um vê até onde leu
Discussões
Reviews populares
Ninguém escreveu sobre este livro ainda
Registre sua leitura e seja a primeira review.