Caroline Schlegel-Schelling
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Sinopse
Die Briefe der Caroline Schlegel-Schelling (1763- 1809) geben Zeugnis von ihren vielen Begabungen, darunter ein für Ironie und Witz besonders empfängliches rhetorisches Talent. Sie haben bereits zu Carolines Lebzeiten Bewunderung hervorgerufen und tun es wieder, seitdem eine grosse Anzahl von ihnen 1871 durch den Historiker Georg Waitz erstmalig veröffentlicht wurde. Schon lange ist in Vergessenheit geraten, dass diese Briefsammlung spontan eine breite, sehr facettenreiche und nahezu leidenschaftliche Aufnahme fand, die massgeblichen Einfl uss auf den weiteren Verlauf der Geschichte der Caroline-Rezeption ausübte. Von diesem Punkt ausgehend versucht die vorliegende Arbeit in zweierlei Hinsicht eine Lücke zu schliessen: Sie enthält zum einen die erste auf Vollständigkeit hin angelegte Bibliographie zu einer der zentralen Figuren der deutschen Frühromantik, zum anderen einen rezeptionsgeschichtlichen Essay, der einen Überblick über die einschlägige Literatur verschaffen und den Blick schärfen möchte für den Nutzen, der sich aus der Bearbeitung rezeptionsgeschichtlicher Fragestellungen erwarten lässt.
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