52 Lieblingsbilder aus der Sammlung des Kunstmuseums Olten
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Sinopse
Lobbying verweist auf das Vorhandensein von Gruppen, die Partikularinteressen gegenüber Obrigkeit und Behörden vertreten. Die schweizerischen politischen Verhältnisse, die sich durch eine Tradition der privaten Selbstorganisation sowie einen schwachen Zentralstaat auszeichnen, begünstigten die Entwicklung finanz- und mitgliederstarker Interessengruppen, die in wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bereichen zu zentralen Akteuren der schweizerischen Gesellschaft wurden. Dazu gehören der Vorort (heute Economiesuisse) genauso wie die wirtschaftlichen Dach- und Branchenverbände. Doch auch neue soziale Bewegungen und benachteiligte Gruppierungen ringen um Einfluss. Diese Akteure, die in den Vorräumen der Macht für ihre Interessen kämpfen, bilden das Thema der vorliegenden Publikation. Die Beiträge untersuchen die bislang wenig bearbeitete Geschichte des Lobbyings in der Schweiz zwischen dem Spätmittelalter – mit seinen spezifischen Formen des Antichambrierens – und dem beginnenden 21. Jahrhundert, wobei sowohl geschichts- als auch politikwissenschaftliche Perspektiven berücksichtigt werden. --
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