Sinopse
Die auf großartige Weise verwirrende Malerei von Thomas Lange kennenlernen, vertiefen, analysieren, jedes Mal von ihr geradezu angegriffen, verwickelt, erschüttert und in der Vorstellung in ungewöhnlich andersartige Schichten der Erinnerung, vor allem seiner Lebenserfahrung aber auch kollektiver Geschichten, ferner oder aktueller kollektiver Mythologie mitgerissen werden in ein Reich voller sowohl bewusster als auch unbewusster Verknüpfungen zwischen auftauchenden Archetypen und erweckter unbewusster Gespenstigkeit, brandneuer masssenmedialer Ritualhaftigkeit und Ikonen gemeinsamer historischer Verheißung, voller alltäglicher Banalitäten demnach, privater Erinnerungen und mystifizierender öffentlicher, politischer oder konsumistischer Mythologien, all das beständig aber immer anders in der wiederkehrenden, jedoch jedes Mal neuen Dimension einer, einem Strudel gleichenden, beunruhigenden, alarmierenden und enthüllenden Reise zwischen Autobiographie und Geschichte, persönlicher und kollektiver Erinnerung, tiefer und0praktischer Bewusstheit einer europäischen kulturellen Komplexität und vor allem einer typisch deutschnachdenklichen0kulturellen Tiefe: wenigstens all das kann die absolut ungewöhnliche und im Innersten provozierende Erfahrung ausmachen, zu welcher? in einer ebenso kulturell wie psychisch initiatorischen Anregung? sowohl durch die analytisch anteilnehmende Monografie von Davide Sarchioni als auch in der Substanz - paradoxerweise trotz der umhüllenden Raumgestaltung? durch die große Ausstellung aufgefordert wird, die im ZAC in Palermo bei den Cantieri Culturali della Zisa eingerichtet wurde.00Exhibition: ZAC Zisa Arti Contemporanee, Palermo, Italy (07.07.-10.09.2017).
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